Pressestimmen

Pressestimmen

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ)
09.2017
Vergabe des Deutschen Bürgerpreises 2017 von der Bürgerstiftung Jüchen
Der Deutsche Bürgerpreis wird in der Gemeinde Jüchen seit 2009 von der Bürgerstiftung Jüchen vergeben. Der Preis ist eine Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements im kulturellen Umfeld der Gemeinde. In diesem Jahr ist das Schwerpunktthema: „Vorausschauend engagiert: real, digital, kommunal“.
In der Kategorie Alltagshelden wurde Herr Klaus-Dieter Hahn am 06.09.2017 im Rahmen einer Feierstunde im Forum der Sparkasse Neuss mit dem Deutschen Bürgerpreis ausgezeichnet, der mit 500,00 € dotiert ist.
Als ehrenamtlicher Leiter des Netzwerk 55plus ist seine Arbeit umfangreich. Sie geht von der finanziellen Kontrolle bis zur Mitarbeit in den Projekten wie Frühstück und Tanzunterricht. Das neue Projekt „Helfende Hände“ wird besonders mit der Preisverleihung unterstützt, da sowohl Jung als auch Alt in der Gemeinde Jüchen die Hilfe der „Helfenden Hände“ erhalten können.
Die Kommunikation läuft über Telefon, E-Mails und Messenger.
Die Bürgerstiftung Jüchen wünscht Herrn Hahn und dem Netzwerk 55plus mit den Projekten weiterhin viel Erfolg.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ)
08.09.2017
Bücher-Tauschbörse ist nach Otzenrath umgezogen
Jüchen. Der Raum im Bahnhof Hochneukirch war zu klein geworden. Geöffnet ist am ersten und dritten Mittwoch im Monat. Von Carsten Sommerfeld
Die Bücher-Tauschbörse des Senioren-Netzwerks 55 plus hat einen neuen Raum bezogen. Wer gelesene, gut erhaltene Bücher abgeben möchte oder neue Lektüre sucht, ist nun beim evangelischen Gemeindezentrum Otzenrath an der Hofstraße 60 richtig.
Vor drei Jahren war die Tauschbörse im alten Bahnhof in Hochneukirch eröffnet worden.
"Der bisherige Raum in Hochneukirch war zu klein. Wenn drei, vier Leute zur Bücher-Tauschbörse kamen, wurde es eng. Und die Bücher mussten teilweise hintereinander aufgereiht werden", begründet Marlies Kuhn, beim Senioren-Netzwerk für die Pressearbeit zuständig, den Ortswechsel. Der neue Raum sei dagegen größer, dort gebe es zudem eine kleine Sitzecke. Das Pfarrer-Ehepaar Anneliese Haubrich-Schmitz und Heinz-Günter Schmitz habe "den Raum kostenlos zur Verfügung" gestellt, sagt Kuhn.
Im gleichen Gebäude sei auch die evangelische Bücherei untergebacht, von der Nähe könnten beide Einrichtungen profitieren.
Geöffnet hat die Bücher-Tauschbörse in Otzenrath mit mehreren hundert Büchern in den Regalen am ersten und dritten Mittwoch im Monat jeweils in der Zeit von 16 bis 18 Uhr. Das Tauschangebot ist für die Nutzer nach wie vor kostenlos. Wie Marlies Kuhn erklärt, kommen je Öffnungstag zwischen zehn und 20 Menschen zur Tauschbörse, weil dies nicht nur ein Ort für Lesestoff, sondern auch ein Treffpunkt sei. Betreut wird das Angebot des Senioren-Netzwerks von einem Team mit vier Frauen, die auch für Fragen zur Verfügung stehen und auch bei der Bücher-Wahl beraten. Die Koordination im Team übernimmt dabei Waltraud Hilgers.
Die Büchertausch-Börse ist nur eines von vielen Angeboten im Senioren-Netzwerk 55 plus. Weitere Termine sind im Internet auf der Homepage www.netzwerk-juechen.de zu finden.

RHEINISCHE POST
11.09.2015
"Helfende Hände" wollen den Alltag erleichtern
Jüchen.
Caritas, Deutsches Rotes Kreuz und Türkisch-Deutscher Freundeskreis wollen Flüchtlinge, Senioren und Alleinerziehende unterstützen.
Wohin mit der Katze, wenn ein Krankehaus-Aufenthalt ansteht? Wer kann ins Rathaus oder auf dem Weg zum Friedhof begleiten? Wer hilft beim Zusammenschrauben vom Kleiderschrank? Wer sieht nach den Kindern, wenn die alleinerziehende Mutter zum Arzt muss? "Nicht immer gibt es Nachbarn oder Familienmitglieder, die in solchen Situationen einspringen können", sagt Heinz Schneider. Der 53-Jährige koordiniert für den Caritasverband das "Seniorennetzwerk Jüchen". Nun will er - gemeinsam mit Anja Peltzer (46) vom Kreisverband Grevenbroich des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und mit Serin Alma vom Türkisch-Deutschen-Freundeskreuz - ein neues Netzwerk mit Ehrenamtlern aufbauen: die "Helfenden Hände".
Positive Erfahrungen bringt Schneider bereits aus Dormagen mit: Dort hat er vor einem Jahr das Projekt "Helfende Hände" gestartet - und ist zufrieden mit der Resonanz. Von insgesamt 40 Ehrenamtlern kann dort Unterstützung angefragt werden.
"Wir sind sicher, dass es diesen Bedarf auch in Jüchen gibt", unterstreicht Anja Peltzer. Das Netzwerk stehe allen Hilfesuchenden offen, arbeite interkulturell und generationsübergreifend. In der Gemeinde Jüchen würden sich bereits viele Menschen in ihrer Freizeit für andere einsetzen, doch manchmal fehle eine Vernetzung. Diese soll, so Schneider und Peltzer, nun durch die "Helfenden Hände" geschaffen werden. "Wir wollen keine Konkurrenz zu den vorhandenen Angeboten sein", betont Anja Peltzer. Das Gegenteil sei der Fall: "Wir wollen dazu beitragen, die Angebote zu verknüpfen."
Wie die Arbeit der Helfer in Dormagen aussieht, erläutert Heinz Schneider: "Wir nehmen Angebote von Ehrenamtlern an, die andere unterstützen möchten." Diese werden in einer Liste mit ihren bevorzugten Einsatzgebieten geführt, etwa Hilfe für Ältere oder für Kinder, Begleitung oder leichte handwerkliche Tätigkeiten. Wer eine "helfende Hand" brauche, können sich an die Koordinatoren wenden, die dann den Kontakt herstellen würden. "Bei den Anfragen berücksichtigen wir die Entfernung", so Schneider. Weite Wege seien nicht sinnvoll.
Dabei sollen die Menschen mit "helfenden Händen" selbst nicht allein gelassen werden: "Wir schulen die Ehrenamtler, bieten regelmäßig Gesprächsrunden für sie an", sagt Anja Peltzer. Sie habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen durch die vielfältigen Anforderungen von Beruf und Familie eher bereit seien, sich kurzfristig einzusetzen als verbindlich über eine längere Zeit.
Anja Peltzer und Heinz Schneider grenzen das neue Netzwerk klar ab: "Die Ehrenamtler ersetzen auf keinen Fall den professionellen Handwerker, die Putzfrau oder die Umzugshelfer." Arbeiten an Gas- oder Elektroleitungen, körperliche Pflege oder der Aufbau einer kompletten Küche könnten sie nicht übernehmen. Was Schneider freut: Aus manchen Helfern seien mit der Zeit richtige Freunde geworden. Dies wünscht er sich auch für das Projekt in der Gemeinde Jüchen.

RHEINISCHE POST
06.05.2015
Bücherbörse-Team setzt auf Qualität in den Regalen
Krimis, Romane, leichte Lektüre, Kinderbücher und Sachbücher - die Regale der Büchertauschbörse im frisch restaurierten alten Bahnhof Hochneukirch sind mit rund 1800 gebrauchten Büchern prall gefüllt. Doch es gibt ein Problem: Viele Bürger misten zu Hause aus und bringen ihre "alten Schicken" zur Tauschbörse des "Seniorennetzwerks 55plus", das den kostenfreien und ungebundenen Büchertausch seit genau einem Jahr alle zwei Wochen mittwochs anbietet.
"Wir sind darauf angewiesen, dass die Leser, die sich bei uns mit Büchern eindecken, im Gegenzug Exemplare mitbringen, die sie selbst schätzen und lesen würden", erklärt Waltraud Hilgers aus Hochneukirch, eine von vier ehrenamtlichen Kräften, die den Betrieb der Büchertauschbörse sichern. Zwischen 20 und 30 Besucher zählt die Börse durchschnittlich pro Woche - eine Resonanz, mit der sich Hilgers zufrieden zeigt. "Wir wollen diesen Besuchern ein breites Spektrum an Büchern bieten. Doch diese Bücher müssen in entsprechend gutem Zustand, aktuell und sauber sein", sagt Waltraud Hilgers.
Sie musste in den vergangenen Monaten schon ganze Wäschekörbe voll mit alten Schinken ablehnen. "Denn zu fachspezifische, veraltete oder schlichtweg zu dicke Bücher werden oft nie wieder mitgenommen und bleiben in den Regalen stehen", berichtet die Ehrenamtlerin. Sie macht sich gemeinsam mit Petra Abels, Denise Staudenmair und Karin Polaszek-Bliss für die Börse stark und nimmt jedes Buch genau unter die Lupe nimmt, bevor es in den Regalen landet und darauf wartet, mitgenommen zu werden.
Wer die Börse besucht, kann sich bis zu fünf Bücher mitnehmen, eine Ersatzleistung ist keine Pflicht. "Natürlich freuen wir uns, wenn jemand ein spannendes Buch mitnimmt und im Gegenzug dafür ein anderes tolles Buch mitbringt, das er vielleicht schon ausgelesen hat", erzählt Waltraud Hilgers, die mit ihren Netzwerk-Kolleginnen den Buchbestand für die Leser auf einem qualitativ hohen Niveau halten will.
Stark gefragt sind aktuell Romane und Biografien. "Wir richten uns mit der Börse aber nicht nur an Senioren. Unser Publikum ist sehr gemischt. Viele Menschen mittleren Alters nutzen das Angebot ebenfalls", beobachtet die Hochneukircherin, die regelmäßig Stamm-Leser im alten Bahnhof begrüßt.

Jucunda-Journal

07.02.2013
Wandergruppe 1 Hundertste Wanderung.
Gemeinde Jüchen - Die Wandergruppe I des Senioren-Netzwerk Jüchen55plus führte ihre 100. Wanderung durch. Zur Mittagszeit bei einer zünftigen Erbsensuppe in Kelzenberg ließ der Gruppenleiter, Erich Koenig, die bisherigen Aktivitäten der Wandergruppe noch einmal Revue passieren. Anwesend war auch Herr Schneider, Vertreter des Caritasverbandes Rhein-Kreis Neuss, der das Netzwerk betreut. Er würdigte die Aktivitäten des Netzwerks im Allgemeinen und den Beitrag der Wandergruppe innerhalb des Netzwerks im Besonderen. Auf dem Rückweg nach Bedburdyck wurden die Wanderer von einem kräftigen Dauerregen begleitet. Neben den turnusmäßigen Wanderungen — alle 2 Wochen ca. 12 km — ist auch in diesem Jahr eine mehrtägige Tour geplant.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung

15.01.2013
Jüchener Wanderer erkunden die Nordsee-Küste
Längst nicht nur im Jüchener Gemeindegebiet und im Rhein-Kreis Neuss sind die Wandergruppen im Senioren-Netzwerk 55 plus" unterwegs. Die Wanderfreunde des Seniorennetzwerks verbrachten unlängst vier Tage an der Nordsee. Mit dem Bus ging es zum „Basis -Lager" nach Leezdorf in Ostfriesland. Von dort aus erkundeten die 26 Teilnehmer bei den Wanderungen bei typischem Nordseewetter die Stadt Aurich sowie Greetsiel und die Insel Norderney. Aber auch ein Einkaufsbummel stand auf dem Fahrt-Programm. Die Touren bis ins Detail für die Wanderer aus dem Rheinland ausgearbeitet hatte zuvor
Erich Koenig vom Netzwerk.

TOP-Kurier

05.09.2012
Netzwerk Jüchen: „Wir holen Menschen hinter dem Ofen vor"
Es ist eine riesige Erfolgs. nummer. Für rund 300 Seniorinnen und Senioren aus Jüchen bietet das Netzwerk 55 plus (wobei niemand auf die Altersbeschränkung achtet) den Rahmen für eine verbesserte Lebensqualität. Vor gut drei Jahren wurde die Organisation vom Caritasverband angeschoben, heute ist sie dank des Engagements von vielen Ehrenamtlichen ein Selbstläufer.
von Michael Scheffler
Jüchen. Als sich die Gemeinde mit dem Caritasverband, namentlich mit Heinz Schneider, hauptamtliche Hilfe holte und dabei 30.000 Euro in die Hand nahm der Betrag und der Anteil der hauptamtlichen Arbeit sind sukzessive zurückgefahren worden), galt das als mutiger Schritt, der sich bestens bewährt hat. Heute bestehen Organisationsformen und Strukturen, die weitgehend von den ehrenamtlichen Netzwerkern selbst verwaltet werden. Wie zum Beispiel von Erich Koenig. Er übernimmt die Organisation der Wandergruppen, führt 165 Wanderwillige in seiner Kladde, von denen zu den Angeboten immer um die 30 kommen. Die Gruppe 1 steht vor der 90. Wanderung und darf sich auch auf eine Vier-TagesTour (alle 26 Plätze sind schon vergeben) an die Nordsee freuen. Großes Kommunikationstreffen ist das Netzwerkfrühstück, auch die beste Gelegenheit für Neulinge, einmal Kontakte aufzunehmen. „Wir lassen dort und auch sonst keinen alleine", ermutigt Klaus Dieter Hahn, er ist der Organisationsleiter bei den regelmäßigen Treffen der Gruppenleiter. zum Hineinschnuppern. Zum Netzwerk-Frühstück werden auch einmal Fahrschullehrer oder Polizeibeamte eingeladen, die gerade für Senioren wichtige Themen ansprechen. Dass das Netzwerk so viele Menschen erreicht, liegt auch an den guten Rahmenbedingungen, oft von der Gemeinde zur Verfügung gestellt, wie zum Beispiel die Räumlichkeiten in der neuen Sekundarschule Hochneukirch für den Computerkurs.
Schöne Gegenleistung: die Senioren engagieren sich in den Schulen, hier organisiert von Marlies Kuhn.
Besonders stolz sind die Netzwerker immer, „wenn sie Menschen hinter dem Ofen vorholen, die sonst hinter dem Ofen gesessen hätten", wie es Klaus-Dieter Hahn formuliert. Hochzeiten hat die Organisation noch nicht stiften können, aber einige Paarverbindungen schon.
Vereinsamung im Alter muss nicht sein.

TOP-Kurier

18.07.2012
Mit dem Netzwerk 55plus an die Mosel
Jüchen. Die Fahrradgruppe des Seniorennetzwerks 55plus startete am Mittwoch, 4. Juli, zu einer zweitägigen Fahrradtour nach Bernkastel-Kues(Mosel). Geplant und organisiert wurde die Tour von Alfred Heuing, der während des ganzen Jahres für die Gruppe ehrenamtlich Fahrradtouren plant.
Zunächst war am Nachmittag eine kleine Tour zum Warmfahren mit Kaffee und Kuchen angesagt.
Den Tag ließ man mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Am Donnerstag wurde es dann sportlich. Nachdem der Linienbus mit Fahrradanhänger die Gruppe nach Daun befördert hatte, fuhren die Senioren den Maare-Mosel-Radweg (60 Km) entlang durch eine sehr schöne Landschaft über hohe Brücken und durch lange Tunnel zurück nach Bernkastel-Kues.
Alle kamen gesund und munter aber etwas müde am Ziel an. Fazit: Es hat allen viel Spaß gemacht.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung
13.02.2012
Dank für Ehrenamtler
In Jüchen engagieren sich tausende Bürger ehrenamtlich. Als Dank und Anerkennung der Gemeinde verteilte Bürgermeister Harald Zillikens erstmals die Ehrenamtskarten.
Die Besitzer erhalten Vergünstigungen etwa beim Kulturprogramm der Gemeinde oder in den Hallenbädern.
JÜCHEN Rund fünf Millionen Menschen engagieren sich in Nordrhein-Westfalen ehrenamtlich, und auch die Gemeinde Jüchen darf stolz auf eine Vielzahl von Ehrenamtlern blicken. Um mit mehr als Worten „Dankeschön" zu sagen, verteilte Bürgermeister Harald Zillikens jetzt in einer Feierstunde die ersten 24 Ehrenamtskarten. Das Land sowie die Gemeinde könnten, so der Bürgermeister, nur funktionieren, wenn der Einzelne bereit sei, sich zu engagieren — Lücken zu füllen, die der Staat nicht schließen könne. Zu den 24 ersten, die die Karte erhielten, gehören Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr wie Mario Jungheim, Luzie Fehrenbacher, die sich seit langem im BUND engagiert, Wolfgang Kuhn von der Alten-und Rentnergemeinschaft oder Marlies Kuhn, die im Seniorennetzwerk 55+ aktiv ist.
Sie stehen für zahlreiche Jüchener, die Gutes tun, anderen helfen und Vereinigungen tatkräftig unterstützen. „Sie sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammen hält und dafür sorgt, dass Dinge ins Rollen kommen, laufen oder besser laufen", so Zillikens. Die Ehrenamtskarte sei ein modernes Ehrenzeichen und solle verdeutlichen, dass die Gemeinde Engagement und Gemeinsinn anerkennt und unterstützt. „Mit der Karte wollen wir unsere Wertschätzung ein Stück sichtbar machen."Die Ehrenamtskarte bietet Vergünstigungen in ganz NRW. Die Gemeinde etwa gewährt zehn Prozent Ermäßigung bei Eintrittskarten für ihr Kulturprogramm. Karten-Besitzer können zudem die Jüchener Hallenbäder zum Jugendlichen-Tarif nutzen. Auch Firmen gewähren Vergünstigungen, etwa bei der Heizungswartung. „Wir hoffen, dass viele weitere Jüchener, die so viel leisten, den Antrag für die Ehrenamtskarte stellen", so Zillikens.

Jucunda-Journal

03.03.2011
Büffetköchinnen mit Zulauf
Gemeinde Jüchen - Seit mittlerweile einem Jahr ist das monatliche, samstägliche Mittagsbüffet zum festen Bestandteil des Angebots des Netzwerkes 55+ in Jüchen geworden. Da ist es an der Zeit, einen kleinen Rückblick zu halten und die fünf Köchinnen und Organisatorinnen kurz vorzustellen.
Marlies Kuhn erinnert sich, wie die Idee geboren wurde: „Wir wollten ein geselliges Treffen für die noch berufstätigen Teilnehmer im Netzwerk anbieten, ähnlich wie das Dienstags Frühstück, und haben schließlich beschlossen, es am Samstag mit einem Mittagessen zu versuchen." Wir, das sind außer Marlies Kuhn noch Monika Streger, Hildegard Unrein, Marianne Prisack und Domenica Kirchmeyer. „Gleich beim ersten Termin im Februar 2010 hatten wir enormen Zuspruch," erinnert sich Monika Streger und rechnet nach, dass durchschnittlich 35 Gäste pro Veranstaltung anwesend waren — ca. 350 Teilnehmer im letzten Jahr -, davon ist eine große Zahl zu Stammgästen geworden. Dieser Erfolg ist sicherlich auf die liebevolle Auswahl und Zubereitung der Gerichte zurückzuführen - alles wird frisch gekocht bzw. am Ort des Geschehens, dem Marien-heim in Jüchen, fertiggestellt.
Jede Veranstaltung steht unter einem anderen Motto. Angefangen mit Kartoffelgerichten über Frühlingskräutern und Sommergemüsen endete das Jahr mit Eintöpfen und einem typischen Weihnachtsessen. Das Motto wird bei der Vorspeise, dem Hauptgericht und der Nachspeise eingehalten, wobei es von jedem Gang immer wenigstens zwei verschiedene Gerichte zur Auswahl gibt. „Ich für mich, mit Anderen für Andere", dieses Leitmotiv des Netzwerkes haben wir für uns umgesetzt und freuen uns immer wieder über die positive Resonanz," bestätigen die fünf Köchinnen einhellig. „Wir kochen gerne, probieren auch schon einmal Neues aus, und da wir uns sehr gut verstehen und ergänzen, macht die Vorbereitung ebenso viel Spaß wie ein gemeinsames Essen."Die vielen Fragen nach den Rezepten hat das Team mit einem kleinen Kochbuch beantwortet, welches beim Netzwerk erworben werden kann. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Jugendarbeit des A3 zugute, und es konnte auch schon ein Scheck überreicht werden. Dies soll ein Dankeschön dafür sein, dass die Räume und die Küche im Marienheim genutzt werden können. Da die Küche allerdings nicht für „Großveranstaltungen" ausgelegt ist, wird für das SamstagsBüffet um telefonische Voranmeldung gebeten. Damit können die Köchinnen beim Einkaufen besser kalkulieren. Der eine oder andere nimmt auch gerne schon mal eine Portion mit und braucht dann am Sonntag nicht mehr groß zu kochen.
Das Programm für die kommenden Monate steht bereits fest, und so können sich die Teilnehmer auf ein abwechslungsreiches Angebot freuen. Ein Grillfest zusammen mit dem „Frühstücksteam" ist auch wieder geplant.
Die Fünf freuen sich über alle, „die uns die Treue halten und gerne zu uns kommen". „Ein ganz besonderes Dankeschön gilt „unseren Männern", die uns immer tatkräftig unterstützen, Tische und Stühle rücken und beim Aufräumen mithelfen," das wollen die fünf Köchinnen hier ganz besonders betonen.Das Netzwerk-Essen findet in der Regel am ersten Samstag im Monat statt. Anmeldung wie gewohnt unter 02165/2428.

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